Chiropraktik in Apensen und mobil

Die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die auf den 1845 geborenen Daniel David Palmer zurückgeht.

Ihre Grundlage ist die enge Beziehung zwischen dem Nervensystem eines Lebewesens und seiner Wirbelsäule, sowie der Bedeutung der Wirbelsäule für die Bewegung des Tieres.

Ziel der Chiropraktik ist es, eine optimale Beweglichkeit aller Gelenke, insbesondere der Wirbelsäule, zu erreichen. Denn Einschränkungen in deren Beweglichkeit führen zu Irritationen der aus der Wirbelsäule austretenden Nerven. Dies hat wiederum Auswirkungen auf alle Funktionen des Körpers, die von diesen Nerven gesteuert werden.

Nur, wenn der Informationsaustausch zwischen Gehirn  und Organen uneingeschränkt funktioniert, kann der Körper des Tieres optimal arbeiten.

 

Die Behandlung erfolgt mittels eines sehr spezifischen kurzen Impulses nah am Gelenk und ist somit nicht nur sehr präzise, sondern auch sicher.

 

Ich bin  sowohl promovierte Tierärztin als auch an der IAVC (International Academy of Veterinary Chiropractic) ausgebildete Tierchiropraktorin. Anders als viele Chiropraktiker ohne Studium kann ich daher sowohl veterinärmedizinsche als auch chiropraktische Aspekte beachtet, um die optimale Behandlung für Ihr Tier zu gewährleisten.

 

 

Zielgruppe - für wen empfiehlt sich eine chiropraktische Behandlung?

 

Da bei der Untersuchung bereits Veränderungen diagnostiziert werden können, bevor sie zu klinisch sichtbaren Gesundheitsstörungen führen, liegt ein Haupteinsatzgebiet in der Prophylaxe von Erkrankungen vom Jungtier bis zum Senior.

Ähnlich, wie man als Mensch jedes Jahr zum Zahnarzt geht, bevor Beschwerden auftreten, sollte auch Ihr Tier jährlich chiropraktisch untersucht und behandelt werden, um Erkrankungen vorzubeugen.

 

Beim Jungtier trägt eine frühzeitige Behandlung zu einer gesunden Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates bei.

 

Bei im Sport oder etwa im Schutzdienst genutzten Tieren, sowie bei solchen mit sich oft wiederholenden Bewegungsabläufen, wie z. B. den sog. „Balljunkies“, kommt es häufig zu Veränderungen an Muskulatur und Gelenken, die langfristig zu Problemen führen können.

 

Eine chiropraktische Behandlung nach Operationen kann einen positiven Effekt auf den Heilungsverlauf haben, da alle Organe und Muskeln optimal versorgt werden.

 

Durch längere Lahmheiten gewöhnen sich viele Tiere fehlerhafte Bewegungsabläufe an, die Probleme nach sich ziehen können, wenn sie nicht behandelt werden.

 

Bei Tieren mit chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates geht es in erster Linie darum, die noch vorhandene Beweglichkeit möglichst lang zu erhalten und ggf. sogar den Einsatz von Medikamenten reduzieren zu können.

 

Symptome

Folgende Symptome können einen Hinweis darauf geben, dass eine chiropraktische Behandlung notwendig ist?

 

-         Leistungseinschränkungen, Trägheit

 

-      Rittigkeitsprobleme, Widersetzlichkeit unter dem Sattel

 

-      weniger Kraft im Maul bei Jagd- oder Schutzdiensthunden

 

-         unklare oder wechselnde Lahmheiten ohne ersichtliche Ursache

 

-         Unwille /-fähigkeit, Treppen zu steigen oder ins Auto zu springen

 

-         Wiederkehrende Entzündungen der Ohren oder Analdrüsen

 

-         Leckekzem an den Vorderbeinen

 

-         Berührungsempfindlichkeit

 

-         Inkontinenz

 

-         Chronische Magen-Darmbeschwerden

 

-         Asymmetrische Bemuskelung

 

-         „Welpensitzen“ beim erwachsenen Hund

 

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Wie läuft eine Behandlung ab?

Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch, in dem die Krankengeschichte des Tieres aufgenommen wird, erfolgt eine Ganganalyse und eine kurze Allgemeinuntersuchung.

 

Anschließend wird Ihr Tier chiropraktisch untersucht und Blockaden werden direkt gelöst. Nach ca. 2 Wochen beim Hund, bzw. 4 Wochen beim Pferd, erfolgt eine zweite Untersuchung, in der überprüft wird, wie das Tier auf die Behandlung reagiert hat. Individuell wird der weitere Behandlungsplan besprochen, sowie physiotherapeutische Übungen für zuhause mitgegeben.

 

Da bei der Behandlung sehr effektiv auf das Muskel- und Nervensystem eingewirkt wird, gönnen Sie Ihrem Tier im Anschluss Ruhe. Evtl. kann in den nächsten Tagen etwas Muskelkater auftreten.

 

 

 

 

Kosten

Aufgrund der Novellierung der Gebührenordnung für  Tierärzte (GOT) vom 27.07.2017 mussten die bekannten Behandlungspreise wie folgt angehoben werden:

  • Kleintiere:             Erstbehandlung 73€

               Folgebehandlung 56€

 

  • Großtiere:            Erstbehandlung 123€

                                       Folgebehandlung 100€

 

Die Anfahrt bis zu 10 km Entfernung von Wiegersen bzw. Drochtersen ist im Preis enthalten. Ab Kilometer 10 fallen Fahrtkosten gemäß GOT an. Da diese bei mehreren Patienten anteilig berechnet werden, lohnt es sich, vor der Terminabsprache im Stall oder auf dem Hundeplatz etc. zu fragen, ob sich weitere Tierhalter dem Termin anschließen wollen.